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Entdecken Sie die neuesten Trends und High-Tech-Nachrichten, die Sie 2024 nicht verpassen dürfen

Faltbare Smartphones, Mixed-Reality-Headsets und KI-gestützte Assistenten haben 2024 die Tech-Nachrichten überschwemmt. Hinter diesem Lärm…

Femme découvrant un smartphone pliable dans un espace de travail technologique moderne en 2024

Faltbare Smartphones, Mixed-Reality-Headsets und KI-gestützte Assistenten haben 2024 die Tech-Nachrichten dominiert. Hinter diesem Medienrauschen verdienen einige Entwicklungen besondere Aufmerksamkeit, da sie konkret die Art und Weise verändern, wie wir unsere Geräte nutzen, wie Unternehmen ihre Produkte entwickeln und wie Europa die digitale Welt regelt.

AI Act: Die europäische Regulierung, die den KI-Markt neu definiert

Es ist wahrscheinlich das strukturierteste Ereignis des Jahres für den Technologiesektor. Die europäische Verordnung über künstliche Intelligenz, bekannt als AI Act, ist im Sommer 2024 in Kraft getreten. Es ist der erste rechtliche Rahmen weltweit, der speziell der KI gewidmet ist.

Haben Sie schon bemerkt, dass einige Chatbots jetzt eine Warnung anzeigen wie “Sie interagieren mit einer künstlichen Intelligenz”? Das ist keine Marketingentscheidung. Der AI Act schreibt Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte vor, sei es Text, Bild oder Video.

Die Verordnung klassifiziert die Anwendungen der KI nach Risikostufen. Einige Praktiken sind strikt verboten:

  • Die soziale Bewertung von Bürgern, basierend auf Modellen, die bereits in anderen Ländern eingesetzt werden
  • Zielgerichtete Verhaltensmanipulation, die Schwächen ausnutzt (Alter, Behinderung, wirtschaftliche Situation)
  • Biometrische Identifizierung in Echtzeit im öffentlichen Raum, außer in sehr eng gefassten Ausnahmen

Für sogenannte “hochriskante” Systeme (automatisierte Rekrutierung, Kreditbewertung, unterstützte medizinische Diagnosen) müssen Unternehmen detaillierte Anforderungen erfüllen. Die Umsetzung wird schrittweise zwischen 2025 und 2027 erfolgen, aber Smartphone-Hersteller und Softwareanbieter integrieren diese Anforderungen bereits in ihre Fahrpläne.

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Mann, der an einem großen gebogenen Bildschirm mit KI-Schnittstelle in einem modernen vernetzten Büro arbeitet

Generative künstliche Intelligenz: Was sich im Alltag wirklich ändert

Generative KI ist keine Neuheit von 2024. Was sich in diesem Jahr geändert hat, ist ihre direkte Integration in Endgeräte. Samsung und Apple haben Funktionen zur Textgenerierung und -zusammenfassung direkt in ihre Smartphones integriert, ohne für bestimmte Aufgaben auf die Cloud zugreifen zu müssen.

Warum diese Entscheidung? Ein KI-Modell lokal auf dem Telefon auszuführen, reduziert die Latenz, schützt persönliche Daten besser und funktioniert sogar ohne Verbindung. Neuere Mobilchips verfügen über neuronale Verarbeitungseinheiten (NPU), die leistungsstark genug sind, um kompakte Modelle auszuführen.

KI beschränkt sich nicht mehr auf die Textgenerierung. Automatische Fotobearbeitungswerkzeuge, Echtzeit-Transkription von Besprechungen, sofortige Sprachübersetzung: Diese Funktionen gab es online, sie funktionieren jetzt lokal auf einem tragbaren Gerät.

Konkrete Grenzen im Hinterkopf behalten

Die integrierten Modelle sind weiterhin deutlich weniger leistungsfähig als ihre Server-Pendants. Eine auf dem Smartphone generierte Zusammenfassung kann Nuancen auslassen oder Details erfinden. Die Überprüfung der Ausgaben einer lokalen KI bleibt notwendig, insbesondere für den professionellen Einsatz.

Der oben erwähnte AI Act gilt auch für diese integrierten Funktionen. Ein Hersteller, der einen KI-Assistenten in sein Telefon integriert, muss die gleichen Transparenzpflichten einhalten wie ein Anbieter eines Online-Chatbots.

Smartphones und vernetzte Geräte: Bedeutende Hardware-Trends

Im Hardware-Bereich bestätigt 2024 zwei Trends. Der erste: Faltbare Bildschirme werden zunehmend populär. Samsung dominiert dieses Segment seit mehreren Generationen, aber auch andere Hersteller bieten mittlerweile Modelle zu erschwinglicheren Preisen an. Das faltbare Format spricht vor allem Nutzer an, die einen großen Bildschirm ohne Platzbedarf wünschen.

Der zweite Trend betrifft das Internet der Dinge (IoT). Vernetzte Geräte für das Zuhause übernehmen schrittweise das Matter-Protokoll, einen offenen Standard, der die Interoperabilität zwischen Marken gewährleisten soll. Vor Matter konnte ein Sensor einer Marke mit dem Sprachassistenten einer anderen inkompatibel sein. Dieser Standard vereinfacht die Installation und reduziert die Abhängigkeit von einem einzigen Ökosystem.

Zwei Personen, die auf einer High-Tech-Messe 2024 ein Augmented-Reality-Headset erkunden

Was das für einen Kauf im Jahr 2024 bedeutet

Überprüfen Sie vor dem Kauf eines vernetzten Geräts die Angabe “Matter-kompatibel” auf der Verpackung oder dem Produktblatt. Das ist ein zuverlässiger Hinweis darauf, ob das Gerät mit Ihrer bestehenden Installation funktioniert, unabhängig von der Marke Ihres Lautsprechers oder Ihrer Smart-Home-Box.

  • Mit Matter kompatible Glühbirnen, Steckdosen und Thermostate können von jedem Assistenten (Google Home, Alexa, HomeKit) gesteuert werden
  • Die Firmware-Updates über Matter werden zentral verwaltet, was die Sicherheit verbessert
  • Das Protokoll funktioniert lokal über das Wi-Fi- oder Thread-Netzwerk und reduziert die Abhängigkeit von der Cloud

Nachhaltige Technologien und Umweltauswirkungen der digitalen Welt

Das Thema entwickelt sich langsam, aber es beeinflusst zunehmend Kaufentscheidungen und Unternehmensstrategien. Green Cloud Computing wird zu einem messbaren Verkaufsargument, nicht nur zu einem Slogan. Die wichtigsten Cloud-Anbieter veröffentlichen mittlerweile CO2-Dashboards, die es den Kundenunternehmen ermöglichen, den Fußabdruck ihrer gehosteten Dienste zu verfolgen.

Auf der Verbraucherseite wächst der Trend zum Refurbishing weiter. Aufbereitete Smartphones machen einen wachsenden Anteil der Verkäufe in Frankreich aus, angetrieben durch deutlich niedrigere Preise im Vergleich zu Neugeräten und ein wachsendes Umweltbewusstsein.

Die Einführung der generativen KI stellt ein neues Problem dar: Das Training und die Inferenz großer Modelle verbrauchen enorm viel Energie. Eine Anfrage an ein Sprachmodell erfordert weit mehr Ressourcen als eine herkömmliche Websuche. Diese Energiekosten werden von den Anbietern selten hervorgehoben, belasten aber bereits die Stromrechnung der Rechenzentren.

Das Jahr 2024 hat keine spektakulären technologischen Durchbrüche hervorgebracht. Es hat regulatorische Grundlagen mit dem AI Act gelegt, die KI im Bereich der Endgeräte verankert und die Kompatibilität von vernetzten Geräten verbessert. Der AI Act wird bis 2027 vollständig in Kraft treten, und die in diesem Jahr getroffenen Entscheidungen zur Softwarearchitektur werden die Konformität der Produkte auf dem europäischen Markt bestimmen.

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